Ein Engineer, viele Agenten.
Ich bin AI/ML-Engineer, Softwareentwickler und Tech Lead — zehn Jahre reale Projekte, von ML-Systemen bis zu Produktions-Backends. Inzwischen baue ich fast alles mit KI-Agenten und veröffentliche den gesamten Prozess hier.
Was das hier ist
Akribia Labs ist meine Werkstatt, keine Agentur. Die Contentflut rund um „Bauen mit KI“ besteht aus Hype-Händlern auf der einen und Untergangspropheten auf der anderen Seite; die ehrliche Mitte — erzählt von jemandem mit Produktionsnarben — ist fast leer. Genau diese Lücke füllt diese Publikation: das Gute, das Schlechte und das Hässliche des Agentic Engineering, als wörtliche Taxonomie. Jedes Build-Log trägt ein Urteil, und jede Fallstudie endet mit einem.
Hier wird nichts angeboten; alles wird gezeigt. Wenn ich behaupte, eine Methode funktioniert, steht ein PR hinter der Behauptung. Wenn sie nicht funktioniert hat, wird auch das veröffentlicht — die Seiten „das Schlechte“ und „das Hässliche“ existieren, weil niemand, der etwas verkauft, sie sich leisten kann.
Die Methode
Das Gegenteil von Vibecoding. Was ein Review übersteht, in der Reihenfolge, in der es passiert:
- Spec vor Code. Jede Änderung beginnt als schriftlicher Plan, an dem sich ein Agent (oder ich) messen lassen muss — Umfang, Contract, Verifikationskriterien.
- Adversariales Review. Mehrere Reviewer-Agenten, jeder mit dem Auftrag, die Arbeit und einander zu widerlegen — nicht zuzustimmen. Das hat Bugs gefangen, die ich ausgeliefert hätte.
- Contract-first-Codegen. Ein Schema als einzige Quelle der Wahrheit, aus dem jede Sprachanbindung generiert wird — Schnittstellen können nicht driften.
- Isolation. Parallele Agentenarbeit passiert in isolierten Worktrees; nichts landet ungemergt, ungereviewt oder ungetestet.
- Verifikation vor „fertig“. Eine Änderung ist fertig, wenn ihr Verhalten beobachtet wurde — nicht, wenn der Diff richtig aussieht.
Die vollständige Methode, Ende-zu-Ende angewandt, ist in der QuantScreen-Fallstudie dokumentiert und wird im Kurs gelehrt.
Warum ohne Gesicht
Die Marke ist die Publikation; die Stimme ist der Engineer. Die Arbeit ist öffentlich — die PRs, die Fehlschläge, die Zahlen — und genau daher muss die Glaubwürdigkeit kommen, nicht von einem Porträtfoto. Mein bürgerlicher Name steht dort, wo das deutsche Recht ihn verlangt: im Impressum.
Auf der Werkbank
QuantScreen, mein Quant-Aktienscreener und die Flaggschiff-Fallstudie. Mage Survivor, ein Bullet-Heaven-RPG, gebaut mit derselben Disziplin. Und der Newsletter — AI & Tech, destilliert zu einem durchdachten Digest.